Martinigansl

Gänsebraten am Martinstag

Rezepttipp: Martinigansl, Kartoffeln, Rotkraut

Der Brauch, dass es am 11. November ein Martinigansl gibt, geht auf den Martinstag als Hauptzinstag der Bauern zurück: Am Martinstag begann das neue Wirtschaftsjahr: Pachtverträge wurden geschlossen, Steuern abgeführt und zu Martini wurde das Vieh geschlachtet, das aus Kostengründen nicht den ganzen Winter hindurch gefüttert werden konnte. Dazu gehörten auch die Gänse und so ergab sich der Brauch, am Martinstag Gänsebraten zu essen.

Während in der Region am 11.11. Laternenumzüge stattfinden, duftet es im Nesslerhof-Restaurant schon herrlich nach frischem Gänsebraten. Wer am Martinstag nicht im Nesslerhof sein kann, um dort ein köstliches Martinigansl zu genießen, für den hat Küchenchef Hermann sein Martinigansl-Rezept zum Nachkochen aufgeschrieben. Wir wünsche viel Freude beim Nachkochen – und natürlich einen guten Appetit!

Zubereitung des Gänsebratens


  • 1 küchenfertige Gans (ca. 3 kg)
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Orange (grob geschnitten)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Majoran

Zubereitung der Gans:

Die Gans innen und außen mit kaltem Wasser abspülen, abtupfen und danach innen und außen mit Gewürzen und Salz einreiben und mit den geschälten und entkernten Apfelstücken, Zwiebelwürfeln und der Orange füllen. Die gefüllte Gans 20 min bei 200°C im vorgeheizten Ofen schieben und nach 20 Minuten die Temperatur auf 120°C reduzieren und circa zwei bis drei Stunden fertig garen.

Zubereitung der Erdäpfelroulade


  • 1000g Kartoffeln
  • 200g Mehl
  • 50g Grieß
  • 50g flüssige Butter
  • 2 Dotter
  • 2 EL Topfen

Für die Füllung:

  • 100g Speckwürfel
  • 100g Blattspinat
  • 1 kl. Zwiebel
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln bei 200°C im Ofen mit der Schale rund eine Stunde backen. Anschließend die Kartoffeln halbieren, mit einem Löffel aus der Schale kratzen und noch heiß durch die Erdäpfelpresse drücken. Alle anderen Zutaten zusammen mit den gedrückten Kartoffeln in eine Rührschüssel geben und mit einem Knethaken zu einem Teig verkneten. Den Kartoffelteig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Teig schließlich rund einen Zentimeter dick ausrollen und mit der Füllung (Speck, Blattspinat, die klein geschnittene Zwiebel und Gewürze miteinander vermengen) belegen. Den belegten Kartoffelteig mithilfe einer Klarsichtfolie zu einer Roulade rollen. Bei 90°C circa 30 Minuten im Ofen dämpfen. Die Roulade kalt werden lassen, in circa drei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und in Butter goldbraun anbraten.

Zubereitung des Rotkrauts


  • 1 kleiner Kopf Rotkraut
  • 20g Preiselbeeren
  • 1 Apfel
  • 1 kl. Zwiebel
  • 30g Honig
  • 1/8 l Rotwein
  • 30g Zucker
  • 1 Orange
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Zimt

Das Rotkraut fein schneiden. Zwiebel geschnitten in Butter farblos anschwitzen, Zucker dazugeben, zergehen lassen und dann mit Rotwein ablöschen. Das Rotkraut zusammen mit dem geriebenen Apfel, den Preiselbeeren, dem Honig und dem Saft einer Orange kochen, bis es weich ist. Das Rotkraut mit Salz, Pfeffer und Zimt würzen.

Ein Sößchen dazu - und fertig!

Vom Bratensaft eine Soße ziehen und mit Maizena eindicken. Den Gänsebraten portionieren und mit Rotkraut und Erdäpfelroulade anrichten.

Lassen Sie sich Ihr Martinigansl nach unserem Rezept schmecken!

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